Was die Oberfläche über den Kanal verrät: Neuer Kommunaler Hinweis zur Kontrolle von Kanaltrassen Setzungen in der Straße, neue Baustellen entlang der Trasse, zugewachsene Schächte oder auffällige Gerüche: Nicht jeder Hinweis auf ein mögliches Problem im Kanalnetz findet sich im Kanal selbst. Ein genauer Blick auf die Oberfläche kann deshalb wertvolle zusätzliche Informationen liefern.
Wurzeleinwuchs in Leitungen führt in der Praxis immer wieder zu Schäden, Betriebsstörungen und schwierigen Fragen zur Sanierung und Kostenübernahme. Wie gehen Kommunen und Betreiber öffentlicher Kanalnetze mit solchen Fällen um?
Wenn es aus der Kanalisation riecht, ist schnelle Abhilfe gefragt. Besonders in den Sommermonaten nehmen Geruchsbeschwerden häufig zu. Hohe Temperaturen, längere Aufenthaltszeiten des Abwassers und ungünstige Randbedingungen im Netz können die Bildung geruchsbeladener Stoffe wie Schwefelwasserstoff begünstigen.
Grundstücksentwässerung ist längst kein Randthema mehr. Ob Rückstau, Fremdwasser, Wurzeleinwuchs, Regenwasserrückhalt oder digitale Anträge: Was auf privaten Grundstücken passiert, hat direkte Folgen für das öffentliche Netz. Genau deshalb wird das Thema für Kommunen und Abwasserbetriebe immer wichtiger.
Schleswig-Holstein stellt zum Umgang mit fetthaltigem Abwasser eine Reihe praxistauglicher Arbeitshilfen bereit. Dazu gehören Hinweise zum Betrieb, zur Wartung und Überwachung von Fettabscheidern, ein Muster-Betriebsbuch sowie ergänzende Informationen für den Umgang mit gewerblichen und industriellen Einleitern.
Abwasser verschwindet im Alltag meist ganz selbstverständlich. Die Toilette wird gespült, die Waschmaschine läuft, Regenwasser fließt von Straßen und Dächern ab – und nur wenige Gedanken gehen dabei an das System im Untergrund. Genau darin liegt jedoch der Erfolg der kommunalen Abwasserentsorgung: Solange alles funktioniert, bleibt sie weitgehend unsichtbar. Die folgende Bürgerinformation erläutert, welche Aufgaben kommunale Abwasserbetriebe wahrnehmen
Steigende Abwassergebühren führen in vielen Kommunen zu Nachfragen in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft. Die eigentliche Herausforderung ist dabei oft nicht nur die Höhe der Gebühr, sondern die fehlende Einordnung: Welche Aufgaben übernimmt ein Abwasserbetrieb eigentlich? Was ist gesetzliche Pflicht? Was kommt zusätzlich hinzu? Und welche Leistungen werden vor Ort darüber hinaus mit übernommen? Genau an diesen Punkten setzt ein neues Musterdokument zur Verwendung der Abwassergebühren an.
Kanalbetrieb im Fokus: Warum hier weit mehr passiert als Reinigung und Inspektion Der Kanalbetrieb läuft meist unter dem Radar – und ist doch jeden Tag unverzichtbar. Denn hier geht es nicht nur um Reinigung, Inspektion und Unterhaltung des Netzes. Es geht um einen 24/7-Betrieb, um den Werterhalt eines der größten kommunalen Vermögenswerte, um Vorsorge bei Starkregen und im Ernstfall sogar um Hilfe in Krisensituationen. Genau darum dreht sich die Podcast-Folge…
Kampfmittelfunde sind in vielen Kommunen Alltag – besonders dort, wo historisch Luftangriffe stattfanden, wo Truppenbewegungen stattgefunden haben oder wo heute intensiv gebaut wird. Auch Abwasserbetriebe sind betroffen: Kanalbaustellen, Leitungsgräben, Schachtsetzungen oder Tiefbauarbeiten für Regenwasseranlagen führen regelmäßig in tiefe Bodenbereiche und damit in potenziell belastete Schichten.
Derzeit sind wir in den Vorbereitungen, ein Leistungsverzeichnis für die Sinkkastenreinigung vorzubereiten. Gibt es hierzu Muster oder Leistungsverzeichnisse von anderen Netzbetreibern, die uns Orientierung geben?
Ein Netzbetreiber hat neue Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen zur Rattenbekämpfung im Kanal entwickelt. Ziel ist es, den Einsatz von Giftködern rechtssicher, wirksam und umweltgerecht zu gestalten.
Im Kommunalen Netzwerk der Abwasserbetriebe werden regelmäßig wichtige Arbeitsdokumente ausgetauscht. Neu hinzugekommen ist jetzt ein Dokument, das für viele Netzbetreiber von großem Interesse ist: die „Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen für Kanalinspektion (ZTV-Kanal)“. Die ZTV-Kanalinspektion legen detailliert fest, welche Anforderungen an Auftragnehmer, Technik und an die Durchführung von Kanalinspektionen gestellt werden. Ziel ist es, eine einheitliche und qualitativ hochwertige Grundlage für die Ausschreibung und Durchführung von Inspektionen zu schaffen.
Reifenabrieb, Schwermetalle, Mikroplastik oder Streusalz gelangen über Straßen und Plätze direkt ins Wasser. Unbehandelte Abflüsse können somit in letzter Konsequenz Gewässer erheblich belasten. Spätestens mit der Einführung der DWA-A/M 102 ist klar: belastete Niederschlagsabflüsse (Kategorie II und III) müssen systematisch behandelt werden.
„Wir sind auf der Suche nach Argumenten gegenüber der Bevölkerung, warum wir in einem Regenrückhaltebecken den Baum- und Strauchbewuchs entfernt haben. Gibt es dazu Erfahrungen im KomNetAbwasser? Im Kommunalen Netzwerk der Abwasserbetriebe wurde hierzu eine offene Argumentationsliste erarbeitet – Sie haben Anregungen und Ergänzungen? Melden Sie sich gerne!


